Slata Roschal: 153 Formen des Nichtseins

22,00 

Ein Romandebüt über Identität, Migration, Außenseitertum, Weiblichkeit und die Frage nach dem Sein.

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Artikelnummer: 2094 Kategorie:

Beschreibung

Gattung Belletristik

Autorin Slata Roschal
Seiten 176
Erscheinungsdatum 24. Februar 2022
Ausgabe Hardcover
ISBN 978-3-946120-94-0

Preis: € (D) 22,00 | € (A) 22,50

Cover: Florian L. Arnold (Bild 1)
Autorinnenporträt: Ammy Berent (Bild 2)

zum Buch

Ein Debütroman über Identität, Migration, Außenseitertum, Weiblichkeit und die Frage nach dem Sein.

Ksenia ist Russin, sie ist Deutsche, sie ist Jüdin, sie ist unter Zeugen Jehovas aufgewachsen, sie ist eine junge Frau, Mutter, Schriftstellerin und Wissenschaftlerin – das alles ist sie und gleichzeitig ist sie nichts davon. Bei der Erforschung des eigenen Identitätspluralismus sammelt sie Ebay-Anzeigen, die das Wort »russisch« enthalten, notiert Gespräche von Arbeitskolleg:innen, korrigiert Stellenaushänge, beobachtet russische Mütter in der Stadt und israelische Verwandte auf Facebook, besucht arabische Läden, diskutiert mit einem Logopäden, dolmetscht in einer Psychotherapie für Flüchtlinge, erinnert sich immer wieder an einen traumatischen kindlichen Zustand von Orientierungslosigkeit und Fremdbestimmung, betastet misstrauisch ihren Körper und fragt sich nach einer Definition und dem Wert des eigenen Daseins.

Ein schonungsloses Romandebüt in Form einer Prosacollage voll bissigem Humor und sezierenden Alltags- wie Selbstbeobachtungen.

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Stimmen

»Aus den flüchtigen Formen des vermeintlichen Nichtseins wird in der Gesamtschau des Romans dann doch eine Identität, auch wenn die keineswegs konsistent ist – nämlich pendelnd zwischen zwei Sprachen und Herkunftsterritorien, zwischen Pflichten und Bedürfnissen.« SWR2 Bestenliste, Juni 2022

»Roschals Roman [findet] in seiner überraschenden Struktur und seiner vielstimmigen Prosa eine überzeugende Lösung dafür, wie eine literarisch anspruchsvolle, diskursiv komplexe und zugleich sehr gut lesbare Erzählliteratur heute aussehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung, Moritz Baßler, 30. März 2022

»Und so ist ein ganz anderer, wuchtiger Roman entstanden, ein mäanderndes Buch über die Selbstermächtigung einer jungen Frau zwischen diversen Kulturen in 153 Kapiteln.« — Jüdische Allgemeine, Frank Keil, 24. März 2022

»Mit großer Erzählfreude und stilistischer Prägnanz führt sie ihren Leserinnen und Lesern ein Leben vor Augen, das aus vielen verschiedenen Prägungen und Konflikten besteht und erzählt vom universellen Bedürfnis des Ankommens und Angenommenwerdens.« Deutschlandfunk Kultur, Lara Sielmann, 16. Mai 2022

»Dieses Buch ist das beeindruckende Zeugnis einer Bewusstwerdung, einer mühsamen Selbstermächtigung und gibt Einblick in die Reflexionen und widersprüchlichen Gefühle, die zu einem solchen Prozess dazugehören.« —  Süddeutsche Zeitung, Antje Weber, 11. März 2022

»[Slata Roschal] hat einen Roman geschrieben, der keine Behauptungen in die Welt setzt, sondern Augenblicke eines geradezu programmatisch verunsicherten Lebensgefühls: „153 Formen des Nichtseins“, wie der Titel lautet. Und wenn man in diesen Tagen ein Gegenmittel zu dem polarisierenden Gift des Bescheidwissens suchte – hier ist es.« —  Stuttgarter Zeitung, Stefan Kister, 24. Juni 2022

»Davon bin ich total begeistert. Solchen Wendungen, solchen Hirnwindungen folge ich unglaublich gerne. Letztlich schon ein philosophisches Buch, aber man darf es auch so lesen.« Nachts im Buchladen Podcast

»Ein Roman, so anders, so besonders und so unglaublich gut. Ein Debüt, das für mich ein absolutes Lesehighlight war.« — ankeschmeier, Instagram

»Eine experimentelle Perle des Frühjahrs und ein starkes Debüt.« — diek_aiserin, Instagram

»Poetisch, bissig und brandaktuell behandelt Slata Roschal psychische Gesundheit, Mutterschaft und Migration. Lange fließende Sätze lassen die Lesenden nachdenken, rätseln, schmunzeln und verletzlich zurück.« Sprachlichessein, Instagram

»Roschal spielt smart mit Klischees und Rezepten für die Rettung der Menschheit. Sie jongliert mit Worten, beobachtet pausenlos sich selbst und lässt uns teilhaben an den irren Gedanken von Sektenmitgliedern.« :logbuch Kreuzer Leipzig, Frank Willmann

»Gefährlich gute Sprache.« Süddeutsche Zeitung über Slata Roschal

»Es sind starke, zum Teil böse Texte.« SIGNATUREN über Slata Roschals Lyrik

»Die Protagonistin Ksenia steht in diesem Roman für einen Künstler:innentyp, der es versteht, dass er immer Teil eines größeren Zusammenhangs bleibt. Eine Künstlerin, die keine verlogene Geniebehauptung bemühen muss. Die CARE leistet, indem sie den Zwiespalt zwischen Radikalität und Loyalität im eigenen Schreiben immer neu aushält und ausbalanciert.« — other writers, Instagram

»Gerade diese erfrischend andere Art des Erzählens und der präzise, glasklare Schreibstil von Slata Roschal haben mir außerordentlich gut gefallen, machen sie „153 Formen des Nichtseins“ doch zu einem eigenwilligen Lesevergnügen, das nachhallt.« Lesendes Federvieh.de