Vidocq: Memoiren des Chefs der Pariser Sicherheitspolizei

20,90 

Die Memoiren des berüchtigten Verbrechers und Kommissars Vidocq.

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Beschreibung

Gattung Belletristik | Krimi

Seiten 352
Erscheinungsdatum 16. Oktober 2015
Ausgabe Hardcover
ISBN 978-3-946120-03-2

Preis: € (D) 20,90 | € (A) 21,40 | SFR (CH) 30,90

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Ein Bild von einem Mann. Und doch ein Deserteur, ein Landstreicher, ein Dieb, ein Marodeur, ein verkommenes Subjekt par exellence, das auch mal als Nonne verkleidet seinem Gefängnis entsteigt – und einige Jahre später Chef der Pariser Sicherheitspolizei wird. Seine spektakuläre Lebensgeschichte erzählt er höchstselbst: Eugène François Vidocq (1775–1857).

Als Verbrecher war Vidocq unter seinesgleichen wie bei der Polizei berühmt-berüchtigt. Auf der Seite des Gesetzes jedoch machten ihn seine genialen Täuschungsmanöver und seine Kombinationsgabe zum Vater der modernen Kriminalistik. Mit seinen spannungsgeladenen Memoiren inspirierte er durch die Jahrhunderte unzählige Autoren, Täterhatz und Spurensuche belletristisch umzusetzen.

Nicht nur Kriminalgeschichten – Krimigeschichte!

Leseprobe

»In Brest, in Toulon, in Rochefort, in Antwerpen – überall war ich unter den Dieben bekannt als einer der Gerissensten und Unerschrockensten. Die größten Verbrecher buhlten um meine Freundschaft, denn sie hofften, noch immer etwas von mir lernen zu können; die Neulinge lasen mir die Worte von den Lippen ab. In Bicêtre hielt ich geradezu Hof: man drängte sich um mich, man umringte mich; ich genoss Vorteile und Rücksichten, von denen man sich keine Vorstel­lungen macht …
Aber jetzt war mir dieser Ruhm verhasst; je mehr ich in den Seelen der Verbrecher las, je mehr sie sich vor mir entblößten, umso mehr fühlte ich mich bewogen, die Gesellschaft zu bedauern, die in ihrem Schoß ein solches Gezücht nährte. Ich hatte nicht mehr die Empfindung des gemeinsamen Unglücks, die mich früher einmal inspiriert hatte. Grausame Erfahrungen und mein reifes Alter zeigten mir die Notwendigkeit, mich von diesem Verbrechervolk zu trennen, dessen Lebensweise und dessen widerwärtige Sprache ich verachtete.«

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